In Dänemark ist Digitalisierung längst kein IT-Thema mehr. Es ist Teil der Außenwirtschaftspolitik.

Mit Ella Liebmann, die für die. Dänische Botschaft in Deutschland als Diplomatin dieses Thema verantwortet, bekommt das Ganze ein anderes Gewicht. Es geht nicht mehr um Projekte, sondern um Beziehungen zwischen Ländern, um Verbindlichkeit und Zusammenarbeit.

Und mit Marie Heger sitzt dir jemand gegenüber, der genau weiß, wie man diese Themen in die Praxis bringt. Strategie und Umsetzung greifen ineinander. Und genau dort entsteht Wirkung.

Bei uns wird viel gedacht, abgestimmt und abgesichert. Das hat seinen Wert. Aber manchmal stehen wir uns damit auch selbst im Weg. Während andere längst entscheiden und umsetzen.

Ein Moment gleich zu Beginn ist mir besonders hängen geblieben. Ich komme ins Konsulat und treffe im Flur auf Dr. Franziska Armbruster, Abteilungsleiterin im Bayerisches Staatsministerium für Digitales. Ein kurzer Austausch, ein herzliches Lächeln. Und du merkst sofort, auf welcher Flughöhe sich das hier bewegt.Wenn solche Themen ganz selbstverständlich auf Ministeriumsebene stattfinden, zeigt das, welchen Stellenwert Digitalisierung inzwischen wirklich hat.

Am Ende geht es nicht um Tools oder Buzzwords. Es geht darum, ob Verbindungen entstehen, die tragen. Dänemark bringt das digitale Mindset, Deutschland die industrielle Stärke. Wenn beides zusammenkommt, entsteht echter Fortschritt.

Genau diesen Austausch holen wir jetzt aus dem Konsulat heraus und bringen ihn in die Wirtschaft.

Ella Liebmann und Marie Heger werden bei der digiWiesn dabei sein – beim Weißwurst-Kongress und beim Danish Day auf der „O’gsogt is“-Bühne. Im direkten Austausch mit Unternehmern. Denn dort entscheidet sich, ob aus Gesprächen Zusammenarbeit wird.

Für mich war das einer dieser Termine, die zeigen, wie viel möglich ist, wenn Dinge einfach gemacht werden.